Zahnärztin
Dr. Christine Röhnert
Seelower Str. 9
10439 Berlin

Telefon: (030) 4 45 86 55
E-Mail: info@zahnarztprenzlauerberg.de


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News

Bürokratie versus Patientenbehandlung

Für (Zahn-)Arztpraxen entstehen Jahr für Jahr Bürokratiekosten in einem Umfang von 4,33 Milliarden Euro. Die Bundeszahnärztekammer (BZÄK) fordert gemeinsam mit Vertretern der Ärzteschaft und der Kassen, die Praxen von Bürokratie zu entlasten, um ihnen wieder mehr Zeit für die Patientenbehandlung zu geben.
Der Zwischenbericht des Projekts „Mehr Zeit für Behandlung – Vereinfachung von Verfahren und Prozessen in Arzt- und Zahnarztpraxen“ des Nationalen Normenkontrollrats (NKR), der heute in Berlin vorgestellt wurde, zieht eine erste Bilanz und benennt die nach wie vor bestehenden Herausforderungen.

Gemeinsam wurden Vorschläge unterbreitet, wie man den bürokratischen Aufwand senken könne. Für die Zahnarztpraxen hatte die BZÄK u.a. folgende Vorschläge unterbreitet:

  • Dokumentation der Aufbereitung von Medizinprodukten und Wirksamkeitsnachweis von Desinfektionsmitteln: Die Überwachungsbehörden in den Ländern werden aufgefordert, bei den Anforderungen an die Dokumentation bei der Aufbereitung von Medizinprodukten und der Wirksamkeitsprüfung bürokratiearme Lösungsmodelle umzusetzen. So ist zum Beispiel der Wirksamkeitsnachweis des Herstellers bei Zulassung bindend, Praxen haben nicht erneut einen Wirksamkeitsnachweis zu erbringen.
  • Praxisbegehung nach dem Medizinproduktegesetz und dem Infektionsschutzgesetz: Gefordert wird die bessere Koordinierung der Praxisbegehungen durch die unterschiedlichen Überwachungsbehörden. Es reicht, wenn die zuständigen Stellen einmal und abgesprochen in die Praxen kommen.
  • Röntgen: Auch für die Registrierung von Röntgeneinrichtungen sollte in Zukunft nur noch eine Stelle zuständig sein. Ferner sollten zum Beispiel zertifizierte (Online-)Fernlehrgänge bzw. eine Kurssplittung in Präsenz- und Fernstudienzeiten bei der Aktualisierung der Fachkunde zugelassen werden. Dies wäre mit einer erheblichen zeitlichen Entlastung der Praxen verbunden, ohne Standards der Patientensicherheit abzusenken.

„Um vermeidbare Bürokratie abzubauen, müssen Behörden und die Selbstverwaltung bis hin zu den Kassen an einem Strang ziehen. Gesucht haben wir bürokratiearme Best-Practice-Lösungen, die keine Abstriche bei der Patientensicherheit machen. Diese sollten nun auch schnellstmöglich umgesetzt werden. Je eher, desto besser für die Praxen und die Patienten“, so BZÄK-Vizepräsident Prof. Dr. Christoph Benz.

Hintergrund:
Projektpartner des Nationalen Normenkontrollrates bei der Zwischenbilanz waren die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV), die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV), die Bundeszahnärztekammer (BZÄK) und der Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenkassen (GKV-SV). Begleitet wurde das Projekt durch das Bundesministerium der Gesundheit, die Geschäftsstelle des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) sowie durch die Geschäftsstelle Bürokratieabbau im Bundeskanzleramt (GBü).

Schwangerschaftstest - Zahnpasta?

Osterholz-Scharmbeck (OHZ), den 23.10.2017: Ab und an entdeckt die Zahnarztpraxis Dr. med. dent. Steffen Klabunde kuriose Meldungen rund um alles, was mit den Zähnen zu tun hat. Nicht jede, die man da zu lesen bekommt, stimmt, ist aber aus Zahnarztsicht trotzdem lustig. So soll einmal der Meldung, dass Zahnpasta auch als Schwangerschaftstest taugt, "auf den Zahn gefühlt" werden.

Wie soll das Ganze funktionieren? Angeblich mixt man etwas Urin mit einem Klecks weißer Zahnpasta, verrührt die Mischung und wartet darauf, ob diese Mixtur kräftig aufschäumt oder nicht. Schäumt sie auf, soll man so angeblich eine Schwangerschaft nachweisen können.

Was ist an dieser Meldung dran? Eigentlich kann man sie genüsslich als >Schaumschlägerei< bezeichnen. Handelsübliche Schwangerschaftstests werden zwar mit einer Urinprobe durchgeführt. Dabei wird jedoch das Schwangerschaftshormon HCG nachgewiesen. Und dies tut die Zahnpasta selbstverständlich - nicht. Grund für ein eventuelles Aufschäumen ist die im Urin mehr oder weniger vorhandene Säure. Je basischer der "Saft", den wir ausscheiden, desto weniger Schaum; umgekehrt gilt: je saurer, desto stärker ist die Schaumentwicklung. Das liegt an in Zahnpasta enthaltenem Calciumcarbonat, das mit dem Säuregrad des Urins reagiert. Viel Fleisch, Käse oder auch Kaffee in der Ernährung hätten zum Beispiel diesen Effekt auf den Urin.

Also - lieber nicht auf die Aussagekraft dieser "Fake News" vertrauen. Wer seine Zahnpasta unbedingt zweckentfremden möchte, kann dies auch für andere Dinge tun. Als z.B. Fugenweißer, Schimmelentferner, Fleckentferner oder zum Reinigen einer verschmutzten Bügeleisen-Unterfläche taugt sie nämlich manchmal tatsächlich. Dies liegt dann aber nicht am Calciumcarbonat, sondern an Abrasivstoffen (kleine Schleifpartikel). Diese sind aber in besonders milden Zahncremes nicht ausreichend enthalten.

Die Zahnarztpraxis Klabunde empfiehlt, die Zahnpasta auch weiterhin ihrem eigentlichen Zweck zuzuführen - dem Zähneputzen!

Wenn Zahnärzte ein "Lächeln schenken!"

Der kürzeste Weg zwischen zwei Menschen ist ein Lachen. Ein Lachen, das vielen Frauen jedoch vergangen ist, denn nach offiziellen Schätzungen wird jede 4. Frau mindestens einmal in ihrem Leben ein Opfer häuslicher Gewalt.

Gewalt in der Partnerschaft - oft jahrelang ertragen - hinterlässt immer seelische und vielfach auch körperliche Verletzungen. In vielen Fällen haben die Opfer Schäden im Zahn- und Kieferbereich davongetragen. Doch für die Behandlung haben viele von ihnen nicht die finanziellen Mittel.

Hier hilft der von Katrin und Dr. Sven Rinke gegründete Verein Wieder Lachen e.V. (www.wieder-lachen.com) mit seiner Aktion "Lächeln schenken!".

Im Rahmen dieser Aktion stellen ZahnärztInnen und ZahntechnikerInnen den Opfern häuslicher Gewalt ihre Leistungen kostenlos zur Verfügung. In Zusammenarbeit mit dem Hessischen Ministerium für Soziales und Integration, vielen Organisationen und Selbsthilfegruppen konnte auf diese Weise ein Netzwerk zur Unterstützung gewaltbetroffener Frauen geschaffen werden.

Bei dieser Arbeit stellte Katrin Rinke fest, dass die reine Vermittlung zwischen Patientinnen und Behandlungsteams nicht ausreicht. In vielen Praxen ist die Unsicherheit im Umgang mit Gewaltopfern groß: Was darf man sagen? Was darf man fragen? Was kann man tun? Neben einem von Wieder Lachen e.V. erstellten Handbuch bietet der Verein in Zusammenarbeit mit Priv.-Doz. Dr. Sven Rinke und der Hanauer Praxisklinik für Zahnmedizin (www.ihr-laecheln.com) Schulungen für Praxisteams an. So werden ZahnärztInnen und Teammitglieder sensibilisiert, um Anzeichen häuslicher Gewalt zu erkennen, bekommen Tipps zur Kommunikation mit den Opfern und erfahren, wie Misshandlungen rechtssicher dokumentiert werden können.

Ziel dieser Aktion ist es, Opfern häuslicher Gewalt ein Stück ihres verloren gegangenen Lebensgefühls und ihres Selbstvertrauens zurückzugeben. Wieder Lachen e.V. und das Team der Praxisklinik möchten dazu beitragen, dass dieses Thema nicht länger ein Tabu ist und die Relevanz bekommt, die es verdient.

Stillstand seit 1955

Bundeszahnärztekammer fordert eine schnelle Novellierung im Sinne aller Patienten Die dringende Novelle der völlig veralteten zahnärztlichen Approbationsordnung ist weiterhin nicht abzusehen. Der Verordnungsgeber lässt die Studenten an den Universitäten offiziell noch immer nach einer Verordnung von 1955 ausbilden, kritisiert die Bundeszahnärztekammer (BZÄK). Sowohl in der Sitzung des Kulturausschusses vom 16. Oktober als auch in der heutigen Sitzung des Finanzausschusses des Bundesrates wurde dem vom Bundesgesundheitsministerium längst befürworteten Entwurf nicht zugestimmt. Die BZÄK appelliert eindringlich an die neue Bundesregierung sowie den Bundesrat, endlich den Weg für eine moderne Approbationsordnung frei zu machen.

„1955 war der Praxisalltag noch ein ganz anderer. Zwischen der Zahnmedizin heute und damals liegen Welten. Die Hochschulen brauchen aktuelle gesetzliche Rahmenbedingungen, um die Studierenden auf gesicherter Grundlage auf die neuen Herausforderungen vorbereiten zu können“, so BZÄK-Präsident Dr. Peter Engel. „Nur mit Goodwill kommt hier niemand weiter. Es bedarf auch der notwendigen finanziellen Rahmenbedingungen für die Hochschulen. Die Verbesserung der Bildung ist ein zentraler Politikansatz. Über 60 Jahre alte Verordnungen widersprechen diesem. Im Interesse aller Patienten und der nachwachsenden Zahnärztegeneration fordern wir die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten auf, die ständigen Verzögerungen zu beenden.“

„Junge Zahnärzte benötigen wegen der steigenden wissenschaftlichen Anforderungen eine Approbationsordnung, die diesen Anforderungen gerecht wird“, erklärt Maximilian Voß, 1. Vorsitzender des Bundesverbands der Zahnmedizinstudenten in Deutschland. „Es gibt so viele Veränderungen seit der alten Verordnung von 1955. Die Politik ist in der Pflicht, die Ausbildungsbedingungen nach 60 Jahren Stillstand endlich anzupassen.“

Hintergrund:
Die Approbationsordnung für Zahnärzte stammt aus dem Jahr 1955 und ist seitdem inhaltlich weitgehend unverändert geblieben. Sie ist inzwischen über 60 Jahre alt. Im vergleichbaren Zeitraum hat die ärztliche Approbationsordnung mehrere Novellierungen erfahren, wodurch zeitgemäße Anpassungen in der Medizinerausbildung einfließen konnten.
Das Bundesgesundheitsministeriums (BMG) hat nach jahrelangen Gesprächen mit der Zahnmedizin am 02. August 2017 einen Kabinettsentwurf zur „Verordnung zur Neuregelung der zahnärztlichen Ausbildung“ vorgelegt. Diese muss nun vom Bundesrat befürwortet werden.



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Airflow-Geräte

Pulver-Strahl-Geräte, mittels derer Verfärbungen an den sichtbaren Zahnflächen entfernt werden können, ohne dass der Zahnschmelz angegriffen wird.